Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum

Oberviechtach

Das Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum -
Entstehungsgeschichte im Zeitraffer

•    Ab 1980
Gedanken über ein neues Museum aufgrund der Beengtheit des „Doktor-Eisenbarth- und Heimatmuseums" (Marktplatz 12);
Scheitern der Bemühungen, das alte „Kotzenbauer-Anwesen" als Museumsgebäude zu erwerben.
•    1990
Schreiben des Museumsleiters, Dr. Karl-Heinz Foißner, und des 1. Vorsitzenden des Heimatkundlichen Arbeitskreises, Ludwig Schießl M. A., an die Stadt mit der Bitte, die Planungen hinsichtlich eines neuen Museums zu forcieren, da das alte den „Erfordernissen moderner musealer Konzeption" zuwiderlaufe.
•    2000
Kostenschätzung zur Sanierung des Museums „Marktplatz 12" durch das Architekturbüro Schönberger: Gesamtkosten ca. 272.000,-- EUR; Resümee: Ohne Sanierung und Erweiterung keine Bestandssicherung des Museums; Scheitern der Bemühungen, das Nachbaranwesen zu erwerben.
•    30. Mai 2000
Frau BORin Birgitt Niegl, Regierung der Oberpfalz, bringt mit dem Anwesen „Marktmühle", Mühlweg 7, bei einer Begehung mit 3. Bürgermeister Adolf Zinkl einen neuen Standort ins Spiel.
•    06. Oktober 2000
Erwerb der Marktmühle durch die Stadt von der Familie Roßmann.
•    Oktober 2000
Erstellen von Plänen zur Sanierung der Marktmühle sowie von Kostenberechnungen; Beantragung von Städtebaufördermitteln; Zurückstellung des Ausbaus des Mühlwegs auf Anraten der Regierung der Oberpfalz.
•    30. Oktober 2001
Konstituierung eines „Runden Tisches", um den musealen Belangen im neuen Museum gerecht zu werden.
•    06. November 2001
Auftrag an das Architekturbüro Schönberger zur Planung des neuen Museums; Übertragung der Baubetreuung an die Stadtbau Amberg GmbH.
•    16. April 2002
Zustimmung zu den Eingabeplänen des Büros Schönberger; Gesamtkosten: ca. 1.993.000,-- EUR; Förderung: ca. 942.000,-- EUR. Durch die von der Stadt zu tragenden Eigenmittel in Höhe von ca. 1.050.000,-- EUR rückt das Museum in weite Ferne.
•    August 2002
Reduzierung der Gesamtkosten auf ca. 1,7 Mio. EUR durch Änderung der Planung;
Erhöhung der Förderzusage durch die Regierung der Oberpfalz; Eigenmittel der Stadt: ca. 500.000,-- EUR.
•    02. Oktober 2002 / 11. Juni 2003
Genehmigung des Bauantrags durch das Landratsamt Schwandorf.
•    05. Mai 2003
Zustimmung zum Museumsprojekt durch den Stiftungsrat der Schwarz-Stiftung mit der Testamentsvollstreckerin Frau Erika Odemer an der Spitze; Unterstützung der Stadt durch die Stiftung bei der Deckung des Eigenanteils.
•    06. Mai 2003
Zustimmung des Stadtrats zum geänderten Finanzierungsplan.
•    16. Mai 2003
Ausschreibung der Baumaßnahme; Baubeginn: Juni 2003.
•    26. September 2003
Feier des Richtfestes.
•    04. November 2003
Auftrag an Herrn Dipl.-Ing. Georg Roggenhofer zur Planung der Inneneinrichtung.
•    06. Juli 2004
Zustimmung der Regierung der Oberpfalz zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn der Neugestaltung des Mühlwegs.
•    Ende 2004
Abschluss der Straßenbaumaßnahme nach knapp 5-monatiger Bauzeit.
•    22. Juli 2005
Segnung des neuen Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseums.
•    12. Mai 2006
Öffnung des Museums für die Besucher.

(Wilfried Neuber, Das Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum – Entstehungsgeschichte im Zeitraffer, in: Oberviechtacher Heimatkundliche Beiträge, Sonderband „Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum Oberviechtach", hrsg. vom Heimatkundlichen Arbeitskreis, Oberviechtach 2008, 21-23)

•    17. Mai 2007
Vorstellung des Goldstollens.
•    Herbst 2010
Erstellung eines Grundkonzepts zur Fertigstellung und Weiterentwicklung durch Dr. Josef Paukner, Regensburg.
Voraussichtliche Projektkosten inclusive Eigenleistungen: 172.200 Euro.
•    10. Februar 2011
Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Forschung und Kunst.
•    17. Juni 2011
Bewilligung der Maßnahme und Bereitstellung von 86.100 Euro aus EU- Mitteln (EFRE-Fonds).
Weitere Finanzierung durch Bezirk Oberpfalz (10.000 Euro), Landkreis Schwandorf
(8.600 Euro), Landesstelle für nichtstaatliche Museen (7.200 Euro), Sparkassen im Landkreis Schwandorf (5.000 Euro) und Stadt Oberviechtach (37.700 Euro).
Eigenmittel des Museumsverein: 17.600 Euro.
•    11. August 2011
Planungsauftrag an das Büro Cultheca, Regensburg.
•    21. Oktober 2012
Eröffnung der neuen Abteilung „Handwerk und Hausnamen“.
•    1. Mai 2013
Vorstellung der neu gestalteten Abteilungen  „Doktor Eisenbarth (1663-1727)“ sowie „Oberviechtach und Haus Murach“.
•    20. November 2013
Vorstellung der neuen Medienstationen  in den Abteilungen „Gold im Raum Oberviechtach“ und „Dr. Max und Margret Schwarz“
•    Dezember 2013
Präsentation der neuen Homepage und des museumspädagogischen Konzepts.

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